Lösung
Berechnung und Bewertung: Anprallenergie, Gefahrenbereich, Gefährdungsbeurteilung
ZFS-Project rechnet, was zur Beurteilung eines Zufahrtsschutzes nötig ist: Anprallgeschwindigkeit und Energie je Angriffsroute, Prüfnachweis gegen das Schutzziel, Gefahrenbereich und Risiko vorher und nachher. Das Ergebnis erscheint je Sperrposition und je Route als Ampel mit Gründen.
Der Bedarf
Wer Zufahrtsschutz plant, muss belegen, dass die Sperren zur Gefährdung passen: mit welcher Geschwindigkeit und Energie ein Fahrzeug an der Sperre ankommen kann, was die Sperre nachweislich aushält und wie weit der Gefahrenbereich hinter ihr reicht. In ZFS-Project entsteht dieser Beleg aus der Planung im Luftbild, ohne Tabellenkalkulation und ohne Gutachtenvorlage.

So löst es ZFS-Project
Bildschirmfotos aus dem Programm, Musterveranstaltung Marktplatz mit neutralen Produktnamen und fiktiven Namen und Kennzeichen. Luftbild: DOP © HVBG Hessen.
1Anprallgeschwindigkeit und Energie je Angriffsroute
Je Angriffsroute berechnet das Programm die Geschwindigkeit, mit der ein Fahrzeug auf die Sperre trifft, aus Anfangsgeschwindigkeit, Gefälle, Fahrbahn und Streckenverlauf mit Kurven und Versätzen, getrennt für jede Fahrzeugklasse von M1 bis N3G. Ausgegeben werden Geschwindigkeit, Energie und Impuls. Die Beschleunigungswerte der Fahrzeugklassen sind Richtwerte.
2Prüfnachweis gegen das Schutzziel
Fahrzeugmasse, Geschwindigkeit und Anprallwinkel der berechneten Anprallsituation werden mit den Prüfungen der Sperrsysteme nach DIN ISO 22343-1 und DIN SPEC 91414-1 verglichen.
3Gefahrenbereich, Lücken und Personendurchgänge
Aus der Eindringtiefe der Prüfungen, bei Bedarf mit Trümmerflug, ergibt sich der Gefahrenbereich hinter der Sperre. Er wird gegen die Veranstaltungsfläche oder eine feste Grenze geprüft und erscheint in Karte und Druck. Lücken zwischen den Sperren und die Personendurchgänge werden mitgerechnet.
4Ampel mit Gründen
Jede Sperrposition und jede Route erhält eine Ampel mit den Gründen. Grün heißt rechnerisch passend, nicht sicher. Abweichungen vom Schutzziel sind nur mit Begründung möglich und erscheinen in Ergebnis und Gefährdungsbeurteilung.

5Gefährdungsbeurteilung vorher und nachher
Risikomatrix mit fünf mal fünf Stufen in der Form der DIN SPEC 91414-2. Das Risiko vor den Maßnahmen ergibt sich aus der Gefährdungslage und den Ortsfaktoren, das Risiko nach den Maßnahmen aus der Prüfliste zur Wirksamkeit. Die Zahlenwerte sind Festlegungen von ZFS-Project.

6Aufteilung verbessern
Im einfachen Modus rechnet das Programm bei Rot passende Varianten durch und schlägt die besten vor. Übernommen wird nur per Knopf.
Ergebnis: was entsteht
- Ergebnis je Sperrposition mit Ampel und Gründen, Gesamtbewertung
- Gefährdungsbeurteilung mit Risiko vorher und nachher
- Gefahrenbereich in Karte und Druck
- Excel-Auswertung je Sperrposition
Für wen und in welchem Paket
Fachplaner, Ordnungsämter und Verkehrsbehörden, die Zufahrtsschutz planen oder prüfen, und Polizei, die Planungen und Gefährdungsbeurteilungen anhand derselben Unterlagen beurteilt. Für wen
Berechnung und Gefährdungsbeurteilung gehören zum erweiterten Modus im Paket Planung. Nutzung und Pakete
Grenzen und Verantwortung
Ein Restrisiko verbleibt immer. Grün heißt rechnerisch passend, nicht sicher. Die Beschleunigungswerte der Fahrzeugklassen sind Richtwerte; Annahmen ohne Normbezug sind im Programm gekennzeichnet. Die Berechnung ersetzt nicht die fachtechnische Sicherheitsplanung, das Aufmaß vor Ort und die Abstimmung mit den zuständigen Behörden.
Weitere Lösungen
Berechnung an Ihrem Beispiel
In der Online-Vorführung rechnen wir eine Angriffsroute an Ihrem Beispiel durch und zeigen Ampel und Gefährdungsbeurteilung.
Online-Vorführung anfragenMarie-Curie-Straße 6 · 34123 Kassel
T: +49 561 503 585 45
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